19.09.2018 E-Mails absichern durch E2E-Verschlüsselung

Symbolbild

Das Thema Sicherheit sollte auch bei der E-Mail-Kommunikation nicht außer Acht gelassen werden. E-Mails ohne Verschlüsselung können eventuell durch Dritte mitgelesen und verändert werden.

Um E-Mails vor unerwünschten Mitleserinnen und Mitlesern zu schützen, sollte man darauf achten, ein entsprechendes Verschlüsselungsprogramm zu verwenden. Grundsätzlich sind zwei Verfahren der Verschlüsselung hierbei relevant: die Punkt-zu-Punkt Verschlüsselung (Transportverschlüsselung) und die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2E). Aus Sicherheitsgründen sollte man hier jedoch der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung den Vorzug geben, da diese eine Nachricht nicht nur vor fremden Zugriff auf dem Transportweg, sondern auch an den Knotenpunkten schützt.

Mit Hilfe des E2E Verschlüsselungsverfahrens werden die drei Schutzziele der Internetkommunikation erfüllt: Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität. Allerdings funktioniert diese Art der Verschlüsselung nur, wenn die Methode von beiden Kommunikationspartnern angewandt wird.

Darüber hinaus kann man die Integrität einer E-Mail zusätzlich durch das benützen einer digitalen Signatur absichern. Sollte die digitale Signatur im E-Mail-Programm aktiviert sein, wird der dazugehörige Prüfungsprozess im Hintergrund meist automatisch durchlaufen.

Weitere Informationen:

Datum der Veröffentlichung: 19.09.2018

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria