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19.09.2018 Online Shopping: Mobile Commerce und neue Gefahren

Symbolbild

Die Vorteile und Gefahren des Online-Shoppings werden bereits in vielen Beiträgen behandelt. Doch so wie sich die Technik im Laufe der Zeit verändert, so entwickeln sich auch neue Gefahren zu den jeweiligen Technologien und deren Anwendung.

Durch Smartphones und Tablets verändert sich der digitale Handel (E-Commerce) zunehmend zu einem mobilen digitalen Handel, dem sogenannten Mobile Commerce oder auch M-Commerce. Unterwegs oder Zuhause einfach und unkompliziert am Handy shoppen. Doch die neue Art des Online Shoppings bringt neue Gefahren mit sich, die einem durch die vielen Vorteile nicht bewusst gemacht oder auch sehr bewusst verschwiegen werden.

Internet unterwegs: Noch nicht alle Handybesitzer haben „endloses“ Datenvolumen und sind vom WLAN zuhause oder unterwegs beim Internet surfen abhängig. Fremde bzw. unbekannte WLANs sollten unbedingt vermieden werden. Das „GRATIS WLAN“ kann sich als „Haifischbecken“ potentieller Datendiebe herausstellen. Bereits mit einfachen Möglichkeiten können E-Mail oder Webshop Zugangsdaten aus dem Datenverkehr gefiltert und für Einkäufe verwendet werden. Deswegen ist auf https://... bei Internetseiten und einer SSL-Einstellung zum E-Mail-Server zu achten. Damit ist das Surfen und E-Mailen verschlüsselt.

Unterwegs einkaufen: Jede/r sollte darauf achten ob Fremde auf den Bildschirm des mobilen Geräts sehen können. So wird das Eintippen von Kreditkartendaten zur nächsten Gefahrenquelle. Aufmerksame betrügerische Personen können diese Daten für deren Einkäufe verwenden. Wenn möglich sollten solche Daten nur zuhause oder in einer sicheren Umgebung eingegeben werden. Digitale Passwort Safes mit einem starken Zugangscode helfen dabei die wertvollen Zugangsdaten zu schützen.

Smartphone/Tablet schützen: Der Passwortschutz ist wichtiger denn je, da aus Bequemlichkeit in Shopping-Apps wie Amazon, Zalando, etc. die Zahlungsdaten oftmals für einen schnellen Einkauf hinterlegt sind. Geht das eigene Smartphone/Tablet verloren oder das Smartphone wird gestohlen, und das sogar ohne einen Zugangscode, können je nach App schnell so manche Einkäufe getätigt werden. Einfache Codes wie 1234 oder 0000 sollten mit z.B. 8-stelligen Zahlencode oder Buchstaben-Zahlen-Kombinationen ausgetauscht werden.

Bestellung kontrollieren: Die Onlineshops sind durch die unterschiedlichen Displaygrößen im Umbruch und noch nicht alle für das mobile Shopping-Erlebnis vorbereitet. Am kleinen Bildschirm können wichtige Details übersehen werden. Ein Beispiel: Nicht in allen Onlineshops ist der Rückversand gratis, insbesondere bei unseriösen Anbietern sind diese Information sehr schwer bis gar nicht aufzufinden. Daher sollten die Bestellung sowie die Geschäftsbedingungen am Notebook oder vom PC zuhause auf einem großen Bildschirm (leichtere Lesbarkeit) vorab geprüft werden.

Bestellverlauf kontrollieren: Nicht nur die aktuelle Bestellung sollte gründlich kontrolliert werden, sondern auch der Bestellverlauf, um regelmäßig nachzuvollziehen, dass keine Fremdkäufe getätigt wurden. Kreditkartenanbieter oder Banken bieten zum Teil zwar einen Käuferschutz an, doch wenn der Einkauf zu lange zurückliegt, kann nicht jede Bestellung wieder zurückgezogen werden.

Autor:

  • Michael Ulm
    FH JOANNEUM
    Institut Internet-Technologien & -Anwendungen

Datum der Veröffentlichung: 19.09.2018

Für den Inhalt verantwortlich:
  • FH JOANNEUM