05.09.2018 Tückisch: Kinderfotos online stellen

Symbolbild

Instagram, Facebook und andere Social Media Seiten können Eltern dazu verleiten, Bilder ihrer Kinder zu veröffentlichen. Doch auch die Gefahren dabei sollten bedacht werden.

Eine neue Umfrage des US-amerikanischen Sicherheitssoftwareherstellers McAfee zeigt, dass 56 Prozent von 1.000 befragten Eltern Fotos ihrer Kinder ins Netz stellen, ohne diese vorher um ihr Einverständnis zu bitten. Dabei gaben die Eltern an, sich durchaus der Risiken bewusst zu sein, die eine online-Herausgabe von Fotos mit sich bringt. 62 Prozent der Befragten bekundeten, dass es ihnen Sorge bereitet, dass die Bilder möglicherweise in falsche Hände geraten können. Und jeweils circa 40 Prozent der Eltern gaben an, dass sie Missbrauch durch Pädophile, eine mögliche Bildbearbeitung sowie Identitätsdiebstahl als Gefahren sehen. 

Die besten Tipps für Eltern, um die Risiken bei der Veröffentlichung von Fotos möglichst gering zu halten, sind:

  • Nur Bilder teilen, die man ohne Bedenken Fremden zeigen würde.
  • Die Ortserkennung der Fotos deaktivieren.
  • Privatsphäre-Einstellungen der Sozialen Netzwerke vorab kontrollieren.
  • Familienangehörige und Freunde über das gewünschte Verhalten und den Umgang mit Fotos aufklären.
  • Spezielle Software installieren, die vor Identitätsdiebstählen schützt. 

Weitere Informationen:

Datum der Veröffentlichung: 05.09.2018

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria