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23.06.2018 Erster Wurm für Android entdeckt

Symbolbild Schädling in Smartphone

Der Wurm nutzt mit der "Android Debug Bridge" (ADB) eine Schnittstelle für Entwickler. Ungefähr 16.000 Android-Geräte stehen über die ADB für das gesamte Internet offen.

Sicherheitsexperten entdeckten den Android-Schädling "ADB.Miner". Kriminelle können sich damit laut Berichten alle Rechte auf einem Android-Gerät verschaffen. Der "ADB.Miner" verbindet sich über eine offene Schnittstelle, mit der Entwickler ihre Apps testen können, unbemerkt mit dem Smartphone eines Users. Der Wurm sucht dann selbständig nach weiteren offenen Schnittstellen, um sich weiter zu verbreiten. ADB.Miner selbst richtet keinen Schaden an, ermöglicht aber Missbrauch. So können befallene Geräte zu einem Botnetz zusammengeschlossen werden und zum Beispiel zum Schürfen von Kryptowährung genutzt werden.

Für Nutzerinnen und Nutzer verläuft der Missbrauch in der Regel unbemerkt. Langsamere Geschwindigkeit des Geräts und kürzere Akkulaufzeiten können einen Hinweis darauf geben. Dauerschäden am Gerät sind nicht auszuschließen.

Um die Verbreitung des Wurms zu stoppen, wird dazu geraten die ADB-Schnittstelle zu überprüfen. Nutzerinnen und Nutzer können in den "Einstellungen" ihres Android-Geräts nachsehen, ob die "Entwickleroptionen" deaktiviert sind. Ist die Schnittstelle somit geschlossen, ist kein Befall mit dem ADB.Miner möglich.

Weitere Informationen:

Datum der Veröffentlichung: 23.06.2018

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria