28.03.2018 Starker Anstieg bei Cryptojacking-Angriffen

Symbolbild

2017 gab es bei Münzschürfern auf Endpoint-Computern ein Wachstum von 8500 Prozent. Attacken auf IoT Geräte stiegen um 600 Prozent. Immer mehr Mobile Malware.

Der aktuelle Internet Security Threat Report (ISTR) von Symantec identifiziert im Trend zum Cryptojacking eine erstzunehmende Bedrohung im Web: Kryptowährungen selbst zu errechnen ist teuer, daher nutzen Kriminelle fremde Rechner um schnell Gewinne zu erreichen. Je größer die Rechenleistung des angegriffenen Systems, desto höher ist das Risiko für Privatpersonen, Endgeräte und Unternehmen Opfer sogenannter Münzschürfer zu werden. Von Hackern werden bewährte Methoden, aber auch neue Trends wie zum Beispiel die Kompromittierung über legitime Software-Updates für das sogenannte Cryptojacking genutzt. Symantec beobachtet 140 organisierten Gruppen, die solche Angriffe professionell starten.

Laut Symantec Report ist auch die Anzahl von Attacken auf IoT-Geräte um 600 Prozent gestiegen, bei Coinmining-Angriffen auf Mac OS gibt es einen Anstieg von 80 Prozent. Ebenfalls ein deutliches Wachstum um 54 Prozent gibt es bei Mobile Malware. Symantec hat laut eigenen Angaben im letzten Jahr durchschnittlich 24.000 schädliche Mobile Apps pro Tag geblockt. Bei Ransomware kam es im vergangenen Jahr zu einem Preisverfall, da sich immer mehr Erpressungsopfer weigern, den hohen Forderungen der Kriminellen nachzukommen.

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Datum der Veröffentlichung: 28.03.2018

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