21.03.2018 Krypto-Mining durch aggressive Trojaner

Symbolbild

Eine besonders angriffswütige Ausgabe von Trojanern versucht zurzeit gezielt, Konkurrenten ausfindig zu machen und deren Aktivitäten beim illegalen Schürfen von Kryptowährungen zu übernehmen.

Rechenleistung gegen Kryptowährung lautet die Formel beim Krypto-Mining, das damit auch für Cyberkriminelle ein durchaus interessantes Geschäftsmodell bildet. Dazu hat das IT-Sicherheitsunternehmen ISC Sans jetzt eine Gruppe von Trojanern entdeckt, die ganz bewusst Mitbewerber um heimliche Rechenzeitnutzung aus dem Feld stechen, um selbst tätig zu werden. Darüber hinaus schalten sie sich auch in andere Prozesse mit viel Rechenleistung ein. 

Getarnt ist die Malware als unsignierter HP-Druckertreiber in einem 32- und einem 64-Bit-Modell mit Fokus auf Windows-Nutzerinnen und -Nutzer. Viele Virenscanner schlagen bei dem Schädling bereits Alarm, oft hilft auch schon ein Werbeblocker, der auch Mining-Skripte abhalten kann. Wer bereits eine Infektion befürchtet, kann sich mit den Anleitungen im angefügten Artikel des ISC Sans weiterhelfen. 

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Datum der Veröffentlichung: 21.03.2018

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  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria