25.01.2018 Apples iOS 11-Verbreitung läuft schleppend

Symbolbild

Die neuste Version des von Apple entwickelten Betriebssystems für mobile Geräte verbreitet sich zögerlich. Doch ältere Versionen sind gefährdet, da Apple dort keine Sicherheitslücken stopft.

Viele Nutzerinnen und Nutzer bleiben trotz Veröffentlichung des neuen iOS 11 vor vier Monaten bei den alten Versionen des Betriebssystems auf ihren Geräten. Kein Update in den letzten fünf Jahren wurde so schleppend installiert: So griffen Mitte Jänner dieses Jahres erst 65 Prozent aller iPods Touch, iPads und iPhones mit iOS 11 auf den App Store zu. Damit hat iOS 11 verglichen mit dem iOS 10 im selben Verbreitungszeitraum bereits einen Rückstand an Installationen von 11 Prozentpunkten.  

Für die gemächliche Verbreitung dürften mehrere Gründe ausschlaggebend sein. Die neue Version läuft weder auf dem iPhone 5 sowie 5c, zudem unterstützt sie keine 32-Bit-Apps mehr. Gleichzeitig scheint das iOS 11 für ältere iPhones durch eine geringe Zahl an Neuerungen wenig attraktiv: Innovationen wie ARKit sowie die neuen Foto- und Videoformate HEIF und HEVC arbeiten nur auf neueren Geräten.  

Im Hinblick auf die IT-Sicherheit ist das Verwenden älterer Versionen jedoch problematisch: Da Apple das Betriebssystem nur in der letzten Version sicherheitstechnisch auf den neusten Stand bringt, bleiben in den älteren Versionen entsprechende Lücken offen.  

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Datum der Veröffentlichung: 25.01.2018

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