05.01.2018 2018: Bitcoin & Co. im Fokus von Cyberkriminellen

Symbolbild

Im Jahr 2018 werden Cyberkriminelle im Zusammenhang mit Kryptowährungen wie Bitcoin zunehmend illegale Geschäftsmodelle etablieren, so die Sicherheitsexpertinnen und -experten von G Data.

Mit Mining-Skripten soll etwa die Rechenleistung von fremden Rechnern ohne Nutzereinwilligung zum Schürfen – also Erzeugen – von Kryptowährungen genutzt werden. Auch Erpressungstrojaner sollen – wie auch schon 2017 – im neuen Jahr weiterhin eine große Rolle spielen. G Data sieht vor allem den Trend dazu, betroffene Unternehmen mit den gestohlenen Daten zu erpressen. 

Smarte Geräte nehmen zunehmend in Privathaushalten Einzug. Das Internet der Dinge (Internet of Things/IoT) ist mittlerweile gelebte Realität. Auch hier ist mit einem Anstieg an Attacken durch Kriminelle zu rechnen. Was Sprach-Assistenten wie Siri oder Alexa betrifft, rechnen die Expertinnen und Experten von G Data für 2018 mit erfolgreichen Angriffen auf diese Plattformen und ersten profitablen Geschäftsmodellen.  

Auch die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die am 25. Mai in Kraft tritt, bereitet vielen Unternehmen noch Probleme. G Data erwartet, dass rund 50 Prozent der Betriebe bis zu diesem Datum nicht DSGVO-konform sind. Für das Gesamtjahr 2017 rechnet G Data übrigens mit fast zehn Millionen neuen Schadprogrammtypen für Windows und rund 3,5 Millionen Schädlingen für Android – Tendenz steigend. 

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Datum der Veröffentlichung: 05.01.2018

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria