06.10.2017 Europol-Bericht: Cybercrime nimmt weiter zu

Symbolbild

Laut einem aktuellen Bericht von Europol nimmt Cyberkriminalität weiterhin zu. Im Vordergrund stehen Erpressungsversuche mit Verschlüsselungstrojanern und der Vertrieb von Kinderpornografie.

Cyberattacken gegen Staaten sind dagegen noch selten, da den Kriminellen sowohl Wissen als auch Ressourcen fehlten. In dem Bericht zum Internet Organised Crime Threat Assessment (IOCTA) für das Jahr 2017 wird weiters angeführt, dass die Zahl digitaler Währungen im Steigen begriffen ist. Neben Bitcoin werden nun auch Monero, Ethereum und Zcash zunehmend von Cyberkriminellen als Zahlungsmittel akzeptiert. 

Für die Zukunft rechnen die Autorinnen und Autoren des Berichts mit Zuwächsen im Bereich Cybercrime-Versicherungen. Immer mehr Unternehmen werden Versicherungen gegen Internetkriminalität eingehen, so die Annahme. Hier werde ein Versicherungsmarkt entstehen, der mit einem Umfang von neun Milliarden Euro bald dreimal so groß sein könnte wie heute. 

Weitere Informationen:

Datum der Veröffentlichung: 06.10.2017

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria