20.07.2017 Massive Schäden: DDoS-Angriffe nehmen zu

Symbolbild

Die Zahl der Distributed Denial-of-Service (DDoS)-Attacken, also Überlastungsangriffe auf IT-Infrastrukturen und im Web, ist von Anfang 2016 auf Anfang 2017 um zwei Drittel gestiegen. 

Im Durchschnitt wird alle zwei Minuten ein Unternehmen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz Opfer eines derartigen Angriffs. Für die betroffenen Betriebe sind damit nach wie vor meist große Schäden verbunden. So das Ergebnis des aktuellen DDoS-Reports des IT-Sicherheitsunternehmens Link11. 

Am häufigsten finden DDoS-Attacken an Wochenenden und spät abends statt, um Unternehmen möglichst unbesetzt anzutreffen und so den Ausfall von beispielsweise Webseiten zu maximieren. Immer häufiger sind organisierte Banden für die Angriffe verantwortlich. Diese führen als Nachweis der eigenen Fähigkeiten Probe-Attacken durch und erpressen im Anschluss die betroffenen Organisationen, indem sie – oft hohe – Bitcoin-Beträge fordern. 

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Datum der Veröffentlichung: 20.07.2017

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