01.06.2017 Bedrohung im IT-Bereich aus Verbrauchersicht gestiegen

Symbolbild

Die Bedrohungslage im Zusammenhang mit IT-Sicherheitsvorfällen hat sich für die Endverbraucherinnen und Endverbraucher deutlich verschärft, so das Ergebnis einer Studie.

So ist der Index der Initiative „Deutschland sicher im Netz“, der Schutzniveau und Bedrohungslage gegeneinander abwägt, gegenüber dem Vorjahr von 65,4 auf 61,1 Punkte gesunken. Die Skala reicht von 0 bis 100. Bei einem Wert unter 50 Indexpunkten ist die Bedrohungslage höher als das Schutzniveau.

Der Wert ist darauf zurückzuführen, dass von den Verbraucherinnen und Verbrauchern mehr Sicherheitsvorfälle, wie zum Beispiel Phishing-Versuche, SPAM und Schadsoftwareinfektionen, wahrgenommen wurden. Dieser Wert ist gegenüber dem Vorjahr um fast 11 Punkte auf 50,6 Punkte angestiegen. Allerdings ist im Gegenzug das persönliche Gefährdungsgefühl etwas gesunken und liegt derzeit bei 27,1 Punkten. Das hängt aus Expertensicht damit zusammen, dass die Sicherheitsprobleme als nicht signifikant wahrgenommen wurden. Obwohl das Sicherheitswissen um knapp zwei Indexpunkte auf 86,4 Punkte gestiegen ist, hat das tatsächliche Sicherheitsverhalten leicht abgenommen und liegt im Moment bei einem Wert von 51,4.

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Datum der Veröffentlichung: 01.06.2017

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  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria