24.05.2017 Check auf Identitätsdiebstahl im Netz

Symbolbild

Immer wieder werden E-Mail-Adressen, Passwörter, Konto- und Zahlungsdaten gestohlen. Wir stellen drei kostenlose Dienste vor, die prüfen, ob ein Identitätsdiebstahl vorliegt.

In letzter Zeit waren beispielsweise Yahoo, LinkedIn, Dropbox und Adobe von Datendiebstählen betroffen. Dabei wurden jeweils mehrere Millionen Daten entwendet. Die Information der Kundinnen und Kunden erfolgt oft erst viele Tage nach Bekanntwerden des Sicherheitsproblems. In manchen Fällen bleibt der Diebstahl auch jahrelang unentdeckt. Die Daten tauchen dann oft im Darknet auf, wo sie zum Verkauf angeboten werden. Besonders problematisch ist der mehrmalige Einsatz derselben Mailadressen- und Passwortkombination. Ein Diebstahl bei nur einem der Anbieter kann dazu führen, dass die Nutzerin bzw. der Nutzer auch die Kontrolle über die übrigen Konten verliert. Auch ein starkes Passwort, das stets zum Einsatz kommen sollte, hilft in einem solchen Fall nichts mehr.

Kostenlose Dienste helfen dabei herauszufinden, ob ein Identitätsdiebstahl vorliegt. Eine entsprechende Information erhält man nach Eingabe der eigenen E-Mail-Adresse. Zusätzlich bieten die Dienste auch an, umgehend zu informieren, falls die hinterlegte E-Mail-Adresse in einem gestohlenen Datensatz auftaucht.

Der kostenlose Identity Leak Checker des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI) umfasst nach derzeitigem Stand 3.524.918.223 Daten geleakter Nutzerkonten. Hinter ‘;–have i been pwned steht der australische Microsoft-Mitarbeiter Troy Hunt. Seine Datenbank geleakter Konten umfasst aktuell 3.752.347.222 Einträge. Das kostenlose Angebot BreachAlarm der australischen Avalanche Technology Group listet zwar nur 675.849.897 Einträge, arbeitet aber mit vielen renommierten Unternehmen sowie Sicherheitsforscherinnen und -forschern zusammen.

Weitere Informationen:

Datum der Veröffentlichung: 24.05.2017

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria