Störfälle

Störfälle können unterschiedlichste Ursachen haben. In den meisten Fällen handelt es sich aber nicht um vorsätzliche Angriffe durch Cyberkriminelle, sondern schlicht und ergreifend um Systemfehler, wie Hardware-Ausfälle und Software-Fehler. Aber auch menschliches Versagen sowie Naturereignisse zählen zu den möglichen Ursachen. Letztere führen in der Regel zur längsten Störungsdauer.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Störfälle ist unverändert hoch. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Ursachen, lassen sich massive Auswirkungen durch Störfälle nur durch ein standardisiertes IT-Service- und Verfügbarkeits-Management mit entsprechenden Redundanzen vermeiden.

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Telekom-Störfälle

Im Jahr 2015 wurden von 21 EU-Mitgliedsstaaten insgesamt 138 Störfälle mit beträchtlichen Auswirkungen bei Telekom-Betreibern gemeldet. Im Jahr 2014 wurden 137 Störfälle von 24 EU-Mitgliedsstaaten verzeichnet.  
(Datenquelle: ENISA – Annual Incident Reports 2015)

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Betroffene Dienste

Mobiles Internet war 2015 wieder am häufigsten von Störfällen mit beträchtlichen Auswirkungen betroffen. 
(Datenquelle: ENISA – Annual Incident Reports 2015)

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Ursachen

Rund 69 Prozent der Störfälle mit beträchtlichen Auswirkungen wurden 2015 durch Systemfehler verursacht. Am häufigsten handelte es sich dabei um Software-Fehler und Hardware-Ausfälle.
(Datenquelle: ENISA – Annual Incident Reports 2015)

Störfälle - Durchschnittliche Dauer Bild vergrößern


∅ Dauer

Störfälle mit beträchtlichen Auswirkungen, welche durch vorsätzliche Handlungen verursacht wurden, wiesen 2015 mit durchschnittlich rund 47 Stunden die mit Abstand längste Dauer auf. Der längste Ausfall mit 93 Stunden wurde durch eine DDoS-Attacke verursacht.
(Datenquelle: ENISA – Annual Incident Reports 2015)

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Datum der Veröffentlichung: 14.04.2017

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria