Spionage

Eine im Jahr 2010 durch das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung in Auftrag gegebene Studie berichtete, dass 31 Prozent der befragten Unternehmen bereits Opfer von Wirtschafts- und Industriespionage waren. Der finanzielle Schaden erreichte in einigen Fällen bis zu 1,5 Millionen Euro. Daraus ergab sich bereits damals ein hochgerechneter Schaden von rund 880 Millionen Euro. Die Dunkelziffer liegt mit Sicherheit wesentlich darüber.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Spionage nimmt weiter zu. Studien zeigen, dass nahezu jedes Unternehmen und jede Organisation Opfer von Spionage-Angriffen werden kann. Die 2013 veröffentlichten Enthüllungen rund um die NSA-Spionage-Affäre und die technischen Möglichkeiten bringen eine zusätzliche Brisanz in die Thematik.

Spionage - Angriffsvektoren Bild vergrößern

Angriffsvektoren

Im Jahr 2014 wurden in knapp 80% aller von Verizon untersuchten Fällen von Cyber-Spionage E-Mail Attachments oder E-Mail Links für den Angriff verwendet. 
(Datenquelle: Verizon – Data Breach Investigations Report 2015)


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Dauer bis zur Entdeckung

In 62% aller von Verizon untersuchten Fälle von Cyber-Spionage dauerte es für die betroffene Organisation mehrere Monate um den jeweiligen Vorfall zu entdecken.
(Datenquelle: Verizon – Data Breach Investigations Report 2014)


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Datum der Veröffentlichung: 30.03.2017

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria