Identitätsdiebstahl

Diebstahl, Handel und Missbrauch mit gestohlenen Daten haben sich zu einem lukrativen Geschäft für Cyberkriminelle entwickelt. Der Identitätsdiebstahl erfolgt mittlerweile überwiegend über Schadsoftware-Infektionen und weitgehend unbemerkt für die betroffenen Anwenderinnen und Anwender. Aber auch Phishing-E-Mails und Phishing-Webseiten tragen ihren Teil dazu bei, dass persönliche Daten immer häufiger in die Hände Unbefugter gelangen.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Identitätsdiebstahl ist weiterhin hoch. Der Handel mit gestohlenen Identitäten im Dark Net blüht und immer wieder werden Diebstähle großer Datensätze bekannt, die sich für solche Zwecke missbrauchen lassen.

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Gemeldete Fälle

In den USA wurden im Jahr 2016 weniger Fälle über Identitätsdiebstahl an die Federal Trade Commission (FTC) gemeldet. Mit knapp 400.000 eingelangten Beschwerden ist jedoch weiterhin ein langfristiger Aufwärtstrend zu erkennen.
(Datenquelle: Federal Trade Commission (FTC) – Consumer Sentinel Network Data Book)


Identitätsdiebstahl - Durchschnittspreise im Deep-Web Bild "Identitätsdiebstahl - Durchschnittspreise im Deep-Web" vergrößern

∅ Preise im Deep-Web

Cyberkriminelle handeln im Deep-Web und in der cyberkriminellen Szene nicht nur mit gestohlenen Daten, sondern bieten auch Dienstleistungen wie Web-Entwicklung und Hacker-Services an. Für gestohlene EU- und US-Kreditkarten lassen sich, je nach Qualität der Daten, bis zu 150 US-Dollar erzielen.
(Datenquelle: Trend MicroDeep Web und Cybercrime)


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Datum der Veröffentlichung: 14.04.2017

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria