1. Vorsichtsmaßnahmen bei der Internetnutzung

Ebenso wie im realen Leben ist man auch im Internet mit Kriminellen sowie mit Betrügerinnen und Betrügern konfrontiert. Es liegt in Ihrer eigenen Verantwortung als Benutzerin bzw. Benutzer, solche Bedrohungen zu erkennen und auch entsprechend darauf zu reagieren.

Einige einfache Verhaltensregeln reichen aus, um potenzielle Gefahren zu minimieren:

  • Gebrauchen Sie Ihren gesunden Menschenverstand: Websites, die von bekannten und angesehenen Anbietern ins Netz gestellt werden, ist eher zu vertrauen als unbekannten Seiten.
  • Websites, die mit dem Download kostenloser Zusatzsoftware oder unseriösen Gewinnspielen locken, ist grundsätzlich zu misstrauen. Natürlich gibt es auch seriöse Anbieter von kostenlosen Free- und Shareware-Programmen im Internet. Sollten Sie sich aber nicht sicher sein, fragen Sie bei Ihrer/Ihrem Vorgesetzten oder EDV-Verantwortlichen nach.
  • Vor dem Download von Zusatzprogrammen – auch bei scheinbar ungefährlichen Dingen wie Bildschirmschonern, Klingeltönen oder Mauszeigern – ist grundsätzlich die Zustimmung der/des Vorgesetzten oder EDV-Verantwortlichen einzuholen.
  • Das Herunterladen von Dateien kann – abgesehen von der Gefahr des Einschleppens von Schadsoftware – auch zu lizenz- und urheberrechtlichen Problemen führen. Das gilt auch für Software, die nicht installiert oder ausgeführt wurde und nur auf dem Bürorechner gespeichert ist. Holen Sie daher vorher die Zustimmung der/des Vorgesetzten oder der/des EDV-Verantwortlichen ein.
  • Meiden Sie Hackerseiten und solche, auf denen kommerzielle Software, möglicherweise in gecrackter Form, zum Download angeboten wird (sogenannte „Warez“-Seiten). Die Wahrscheinlichkeit, dadurch Schadsoftware auf den Computer zu laden, ist naturgemäß deutlich höher als beim Aufsuchen der Website einer Bank oder eines bekannten Unternehmens. „Verdächtige“ Seiten sollten Sie am besten gar nicht aufrufen.
  • Rufen Sie keine Websites mit pornografischen, gewaltverherrlichenden oder strafrechtlich bedenklichen Inhalten auf. Das kann gravierende rechtliche Probleme – auch für Ihr Unternehmen – nach sich ziehen.

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Datum der Veröffentlichung: 09.09.2012

Für den Inhalt verantwortlich:
  • Wirtschaftskammer Österreich, Bundessparte Information und Consulting