5. Wechselmedien richtig verwenden

Wechselmedien sind externe Datenträger, wie z.B. USB-Sticks, externe Festplatten, Fotospeicherkarten, CDs oder DVDs. Ihr Einsatz stellt für die meisten Unternehmen ein Sicherheitsrisiko dar.

Einerseits können bei Missbrauch sensible Daten, wie z.B. Kundenkarteien, gelesen werden, andererseits können Programme mit Schadfunktionen auf Firmenrechner bzw. in das Firmennetzwerk eingeschleust werden.

Wenn Wechselmedien in Ihrem Unternehmen verwendet werden, sollten Sie folgende Hinweise (zusätzlich zu allfälligen Regelungen Ihres Unternehmens) beachten:

  • Lassen Sie Wechseldatenträger, wie z.B.USB-Sticks, nie unbeaufsichtigt liegen.
  • Setzen Sie unbedingt Verschlüsselungs- oder Sperrfunktionen ein. Häufig liegt dem USB-Stick eine Verschlüsselungssoftware bei, die gespeicherte Daten mittels Passwort schützt.
  • Einige Verschlüsselungsprogramme bieten die Möglichkeit, den Inhalt des USB-Sticks nach mehrmaliger falscher Passworteingabe automatisch zu löschen. Besonders bei sensiblen Inhalten sollten Sie diese Möglichkeit nützen.
  • Starten Sie Ihren Rechner nicht von einem Wechseldatenträger. Auch das Starten nicht freigegebener Programme von USB-Sticks (z.B.: portable Versionen von Browsern oder E-Mail Clients) etc. ist unzulässig. Sie könnten damit Viren oder andere Schadsoftware in Ihren Computer einschleppen, die sich auf das gesamte Unternehmen ausbreiten können.

TIPP: Die Installation privater Software kann einzelne PCs oder das gesamte Firmennetz bedrohen. Besonders Software aus dem Internet (z.B. Spiele oder „nützliche“ Tools) enthält oft Schadprogramme. Zudem könnte das Urheberrecht verletzt werden, wenn diese Programme nicht für den kommerziellen Einsatz lizenziert oder illegal kopiert wurden.

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Datum der Veröffentlichung: 09.09.2012

Für den Inhalt verantwortlich:
  • Wirtschaftskammer Österreich, Bundessparte Information und Consulting