Schattenkopien

Einige Betriebssysteme bieten die Möglichkeit, sogenannte Schattenkopien zu verwenden. Dabei wird durch das System automatisch eine regelmäßige Sicherung der Datenbestände durchgeführt. So sind jederzeit frühere Versionsstände verfügbar. Diese können nach Belieben wiederhergestellt werden.

Seit Windows XP enthält das Windows-Betriebssystem mit Volume Shadow Services eine Methode zur Erstellung von Snapshots, also Momentaufnahmen von Datenträgern. Das Betriebssystem sichert dabei die Datenbestände automatisch in regelmäßigen Abständen. Das bedeutet, dass die Schattenkopien ohne jegliche Benutzeraktivität entstehen. Bei Windows 10 finden Sie diese Funktion unter den Einstellungen > Update & Sicherheit > Wiederherstellung.

Unter Mac sind Sicherungen mittels Time Machine möglich. Time Machine sichert die Daten, um diese gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt wiederherstellen zu können.

Derartige Sicherungskopien werden normalerweise auf derselben Festplatte gespeichert und sind daher bei einem Festplattendefekt nicht nützlich. Auch bei einem Befall mit Schadsoftware kann nicht davon ausgegangen werden, dass frühere Versionen noch nicht infiziert sind. Sowohl unter Windows als auch unter Mac OS ist es jedoch auch möglich, derartige Sicherungskopien auf externen Datenträgern abzulegen. Dafür kommen externe Festplatten, USB-Sticks, CDs, DVDs, Bänder oder Online-Sicherungen in der Cloud in Frage.

Eine Wiederherstellung der Schattenkopien ist leicht und schnell möglich. Dazu muss die Nutzerin bzw. der Nutzer jedoch noch die volle Kontrolle über das System haben.

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Datum der Veröffentlichung: 23.03.2017

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria