Vorsicht vor Fake-Onlineshop für Sportequipment

Sport-monkey.de wirbt mit sensationellen Preisen für Sportausstattung. Finger weg: Wer hier bestellt, verliert sein Geld und erhält keine Produkte.

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Webseiten falscher Online-Shops, die mit günstigen Produkten locken, hinter denen aber Betrüger stecken, sehen in der Regel professionell und vertrauenswürdig aus. So auch der Sportartikel Shop sport-monkey.de. Wird die Jahreszeit kälter, will man sich natürlich mit Sportausrüstung und Sportkleidung eindecken. Die Preise sind scheinbar unschlagbar günstig und die Artikel werden direkt nach Hause geliefert, so das Versprechen des Anbieters. Doch hinter sport-monkey.de stecken Kriminelle, die Geld per Vorauskasse verlangen und keine Ware liefern. Die minimalen Preise sollen potentielle Käuferinnen und Käufer zum schnellen Handeln bewegen. Zu günstige Preise können allerdings ein Hinweis auf betrügerische Ansichten sein.

So lockt sport-monkey.de Käuferinnen und Käufer in die Falle

Der Webshop gibt an, dass ein Bezahlen mittels Kreditkarte oder Vorkasse möglich sei. Spätestens beim Bestellprozess merkt man aber, dass man ausschließlich per Vorkasse bezahlen muss. Hier arbeiten die Betrüger mit einem Trick: Bei der Auswahl der Kreditkarte erscheint eine Fehlermeldung, so bleibt als Alternative nur die Vorkasse übrig. Passiert dies beim Kauf in einem Online-Shop, ist man auf der sicheren Seite, wenn man die Bestellung nicht durchführt und einen anderen Anbieter sucht. Die Angaben im Impressum sind frei erfunden. So ergibt eine Prüfung, dass die UID-Nummer nicht existiert und an der genannten Adresse kein Gewerbe gemeldet ist.

Was kann man tun, wenn man bereits Geld überwiesen hat?

Die schlechte Nachricht ist, dass die Chance auf Rückbuchung des Geldes vom Fake-Onlineshop relativ gering ist und auch ein Widerruf in diesem Falle zwecklos ist. Einzige Möglichkeit ist eine Kontaktaufnahme zur eigenen Bank. Hier kann man versuchen, die Buchung rückgängig zu machen. Dazu braucht es aber eine Freigabe des Zielkontos. In der Regel erteilen die Kriminellen diese Freigabe nicht und so kann man im Grunde nur eine Anzeige bei der Polizei aufgeben. Eine weitere Möglichkeit wäre, über den IBAN/BIC die Bankfiliale des Zielkontos ausfindig zu machen und eine Kopie der Strafanzeige mit der Bitte um Rücküberweisung einzubringen. Man muss aber auch hier ausgehen, dass diese Methode keinen Erfolg einbringt.

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Letzte Aktualisierung: 27. Oktober 2020

Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria