Lästige Betrugsversuche am Telefon verhindern

„Ping-Calls“ sind zurück, Spam-Anrufe nehmen stark zu: Bedrängen, rasches Auflegen & Co. Apps und Filter leisten Abhilfe am Smartphone, bei Verdacht auf Betrug sollte dieser gemeldet werden.

Smartphone user

Grundsätzlich sind bei betrügerischen Anrufen zwei Arten zu unterschieden: Spam und Ping. Bei ersteren wird versucht, unseriöse Veranlagungsgeschäfte telefonisch zu verkaufen. Hier sollte umgehend die Unterhaltung beendet werden. Ping-Anrufe laufen anders ab: Mehrmals wird man von einer unbekannten ausländischen Telefonnummer angerufen, dabei läutet es nur wenige Male: Die Betrüger zielen auf einen Rückruf ab. Ein solcher kann für die Oper teuer werden.

Apps bieten nötigen Schutz

Diverse Telefon-Apps helfen, unerwünschte Anrufe zu blockieren , Apple-und Android Anwender können dort eine betrügerische Nummer melden. Smartphones, die mit Android betrieben werden, haben zumeist eine integrierte Telefon-App als Schutz vorinstalliert. Wenn dies der Fall ist, sieht man in den Einstellungen „gesperrte Nummern“, „Spam“ oder „Anrufsperre“. Handys der Marke Samsung und Apple steht die kostenlose Nutzung der Spam-Blocker-App Hiya zur Verfügung. Der entsprechende Punkt im Menü lautet auf „Anrufer-ID und Spam-Schutz“. Bei der Gratis-Version von Hiya werden Anrufe als „Spam“ angezeigt. Bei der kostenpflichtigen Version können Anrufe automatische blockiert werden. Weitere kostenlose Apps , die rasch und umfangreich schützen, sind „Clever Dialer“ und „Calls Blacklist“.

Wieso wird man angerufen?

Die Kontaktdaten erhalten die Betrüger aus dem Dark-Net oder durch Datendiebstahl im Zuge von Hacking. Wird man von solchen Anrufen heimgesucht, so können diese über ein Online-Formular an die RTR gemeldet werden: rufnummernmissbrauch.at.

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Letzte Aktualisierung: 5. November 2020

Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria