Fake-Shops im Internet: Achtung beim Kauf eines Fahrrades

Der kommende Frühling lockt begeisterte Fahrradfans vor die Tür. Wegen der Corona-Krise greifen viele beim Fahrradkauf auf Online-Shops zurück. Vorsicht vor dem Fake-Shop marti-bosom.de!

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Unseriöse Anbieter, die Produkte online verkaufen, tun einiges dafür, um Käuferinnen und Käufern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Fake-Shops sehen mittlerweile sehr professionell und vertrauenswürdig aus und weisen auch ein Impressum sowie Kontaktdaten aus. Aktuell sollte man beim Kauf eines Fahrrades oder E-Bikes den ausgewählten Online-Shop lieber doppelt überprüfen. Marti-bosom.de ist einer der gefälschten Shops, der durch billige Preise und den Vertrieb bekannter Marken bewusst manipuliert.

Anzeichen eines Fake-Shops

Die günstigen Preise auf marti-bosom.de, verglichen mit offiziellen Shops und Herstellern, können ein Indiz für einen gefälschten Online-Shop sein. Anbieter können in der Regel nicht bestehen, wenn sie Produkte derart billig anbieten.

Auch wenn im Impressum ein Firmenname, die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UID-Nummer) sowie die Handelsregisternummer angegeben sind, könnten diese Daten gefälscht sein. Um wirklich sicher zu gehen, kann der Firmenname von deutschen Firmen auf der Website unternehmensregister.de eingegeben werden, österreichische Firmen können unter firmen.wko.at gesucht werden. Die UID-Nummer kann über die Website finanz.at überprüfen werden. Handelt es sich um ein (vermeintlich) deutsches Unternehmen, besteht die Möglichkeit, die Handelsregister-Nummer unter handelsregister.de zu suchen und die Angaben zu vergleichen. Überprüft man die Informationen des Impressums von marti-bosom.de mit den Rechercheergebnissen, kommt man zum Schluss, dass die Marti-Bosom GmbH nicht existiert.  

Haben Opfer eines Fake-Shops bereits Geld an den unseriösen Anbieter überwiesen, ist es schwierig, wieder an das Geld zu kommen. Auch ein Widerruf des Vertrages ist zwecklos. Eine Möglichkeit wäre, das Geld über die Bank oder das Kreditkarteninstitut zurückbuchen zu lassen. Außerdem sollte eine Anzeige bei der Polizei aufgegeben werden. Beratung und Hilfe wird auch unter www.watchlist-internet.at/beratung-hilfe angeboten.

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Letzte Aktualisierung: 7. April 2021

Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria