Android: Sicherheitslecks könnten Geräte auf Dauer schädigen

„Lahmlegung“ oder „Übernahme“ durch Hacker verhindern: Google-Updates für Android-Versionen ab 8.0 und viele möglich betroffene Geräte verfügbar.

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Ein Leck dürfte sich mitten im Kern des mobilen Betriebssystems Android befinden. Wird es von Cyber-Kriminellen ausgenutzt, so reicht der Erhalt einer persönlichen Nachricht der digitalen Angreifer aus, um einen erfolgreichen Angriff zu führen. Es gibt noch keine genauen Details zu den Sicherheitslücken. Üblicherweise werden diese von Google erst nach der Verfügbarkeit der Updates veröffentlicht. Jedoch wurde bereits vor dauerhaften Schäden – „Denial-of-Service" – gewarnt. Im schlimmsten Fall stürzen Geräte ab oder können gar nicht mehr genutzt werden. Ein anderes Sicherheitsrisiko dürfte sich in der Funktechnik beim WLAN oder Bluetooth befinden. Wird eine spezielle Mediendatei aus der Nähe auf das Gerät übertragen, so können Cyber-Angreifer in die Systemberechtigungen eindringen. Dieses Leck wird bei modernen Android-Geräten von Google über den Play Store selbständig behoben. Abgesehen von der Pixel-Serie von Google werden die Updates auch von den Herstellern anderer Android-Geräte verbreitet.

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Letzte Aktualisierung: 17. November 2020

Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria