Falsche Polizei-E-Mails im Umlauf

Das BK warnt vor E-Mails mit dem Betreff „Letzte Einladung der Polizei“. Diese Schreiben sind gefälscht und stammen nicht von der Polizei. Über den Anhang der Mail wird Malware verbreitet.

Symbolbild

Über gefälschte E-Mails, die angeblich von der Polizei versendet wurden, werden Empfänger/innen aufgefordert sich mit der Bundespolizei in Verbindung zu setzen und den Anhang der E-Mail zu öffnen. Diese Nachrichten können ignoriert werden. Keinesfalls sollte die Datei im Anhang geöffnet werden. Das Bundeskriminalamt geht davon aus, dass die Betrüger mit den falschen E-Mails Schadsoftware verbreiten wollen.

Wie sind die falschen Polizei-E-Mails aufgebaut?

Die Empfänger/innen sollen eingeschüchtert und verunsichert werden. Angeblich gibt es eine laufende Untersuchung der Bundespolizei zu der man eingeladen wird. Das mitgesendete Dokument im Anhang soll auf weitere Anweisungen überprüft werden und danach soll man, wenn notwendig, einen Anwalt kontaktieren. Vom eingefügten Logo der Polizei und dem Absender (invitation@bmi.gv.at) sollte man sich nicht täuschen lassen. Allgemein sollte man Anhänge nur dann öffnen, wenn man vom jeweiligen Absender eine Nachricht oder Rückmeldung erwartet. Zwei Punkte könnten ein Hinweis darauf sein, dass es sich bei dieser Nachricht um ein Fake-Meldung handelt. Zum einen versenden Behörden offizielle Schreiben meistens via Post und nicht via E-Mail, zum anderen fehlt die persönliche Anrede innerhalb der Nachricht.

Wie sollte man als Betroffene/ Betroffener reagieren?

Das BK verkündete bereits, dass diese E-Mails nicht von der Bundespolizei, sondern von Internetkriminellen stammen, die Schadprogramme mitsenden. Diese Nachrichten sollte man löschen und die Anhänge weder herunterladen noch öffnen. Hat man den Anhang bereits geöffnet, sollte man die Verbindung zum Netzwerk trennen und das System auf Schadsoftware überprüfen. Falls man die Installation bereits durchgeführt hat, sollten die schadhaften Programme sofort vom Gerät entfernt werden. Gegebenenfalls ist eine Neuinstallation des Betriebssystems notwendig. IT-Techniker/innen können eine Anlaufstelle für Probleme mit Malware sein.

Wird man Opfer von Cyberkriminellen, sollte man eine Anzeige bei der Polizei erstatten. Somit wissen die Behörden, dass Betrüger eventuell Zugriff auf personenbezogene Daten haben und unter diesem Namen Straftaten begehen könnten.

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Letzte Aktualisierung: 8. Mai 2020

Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria